Keltisches Horoskop

Was bekommst Du von uns:

  • Was ist ein Keltisches Horoskop?
  • Wie funktioniert es?
  • Wieso nennt man es auch „Baumhoroskop“?
  • Welche Bäume spielen eine Rolle?

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Inhaltsverzeichnis

Das keltische Horoskop wird bereits seit Jahrhunderten im Gebrauch der Kelten und hat sich bis durchs Mittelalter gezogen.

  1. Welcher Baum ist für welches Datum?
  2. Wie funktioniert ein Baumhoroskop?
  3. Welcher Baum ist für mich?
  4. Welche anderen Horoskope gibt es noch?

Das Keltische Horoskop

Das Keltische Horoskop oder Keltische Baumhoroskop erfreut sich aufgrund seines modernen Erscheinungsbildes in der Gegenwart einer großen Beliebtheit. Basis des Keltischen Horoskops bilden 21 verschiedene Baumarten, die in einem Kreis angeordnet sind. Jedem Baum werden charakteristische Wesenszüge der Menschen zugeordnet, die in dem jeweiligen Zeitraum geboren sind.

Vom Keltischen Horoskop existieren verschiedene Varianten. So gibt es auch ein Keltisches Horoskop Stechpalme. Dieses Zeichen betrifft den Zeitraum 8. Juli bis 4. August. Stechpalme-Geborene sind empfindsame und sensible Menschen. Da sie ihre Gefühle immer unter Kontrolle haben wollen, wirken sie beherrscht und kontrolliert. Dadurch legen Stechpalmen eine effektive Handlungsweise an den Tag, die ihnen dabei hilft, gesteckte Ziele zu erreichen. Ein anderes Keltisches Horoskop beinhaltet Holunder. Wer zwischen dem 25. November und dem 23. Dezember geboren ist, bewegt sich gern und ist aktiv. Holunder-Geborene überwinden mit ihrer Selbstüberzeugung alle Hindernisse in ihrem Leben. Was Wissen und Güter betrifft, zeigen sie sich großzügig. Holunder-Geborene begeistern sich für Reisen, philosophieren gern und sind am geistigen Austausch mit Gleichgesinnten interessiert.

Was ist ein Keltisches Horoskop?

Die Kelten bevölkerten in der Eisenzeit Europa. Wie bei vielen Völkern der Antike wurde ihr Leben von der Natur, den Jahreszeiten und scheinbar übersinnlichen Kräften bestimmt. Vor allem der immer wiederkehrende Zyklus der Bäume in ihrem Lebensraum hatte großen Einfluss auf sie. Das Keltische Horoskop basiert dementsprechend auf 21 Baumarten, die ein Jahr in Form eines Kreises darstellen. Es wird daher als das „Keltische Baumhoroskop“ bezeichnet.

Wissenswertes zur Geschichte des Keltischen Horoskops

Obgleich ein Keltisches Horoskop oder Keltisches Baumhoroskop namentlich eindeutig Bezug auf die Kelten nimmt, ist es nicht eindeutig erwiesen, dass dieses Volk auch tatsächlich der Urheber desselben ist. Die Vermutung wird auch dadurch genährt, dass ein Keltisches Horoskop Baumarten berücksichtigt, die die Kelten nicht kennen konnten. Erstmals tauchte ein Keltisches Horoskop 1948 in dem Buch „The White Goddess“ („Die Weiße Göttin“) vom britischen Schriftsteller und Dichter Robert Graves auf. Jener hatte einzelnen Bäumen auf etymologischer Grundlage willkürlich Ogham-Zeichen zugeordnet und so einen keltischen Baumkalender angefertigt. Die von Graves verwendeten Oghame stellen die einzige Verbindung zu den Kelten beziehungsweise dem Keltischen Horoskop dar.

Die Schriftart der Oghame

Mit Oghame wird eine Schriftart bezeichnet, die nachweislich von den Kelten benutzt wurde. Sie diente hauptsächlich dazu, Namen aufzuschreiben. Andere Meinungen sehen ein Keltisches Horoskop als Entwicklung der französischen Journalistin Paula Delsol an. Sie hatte vom Mode- und Lifestyle-Magazin „Marie Claire“ im Jahre 1971 den Auftrag erhalten, einige Horoskopsysteme zu erfinden. Sie sollten den Horoskopen alter Kulturen nachempfunden sein. Da bot sich ein Keltisches Horoskop geradezu an. Das heute zu sehende Keltisches Baumhoroskop geht zumeist auf das damals entwickelte System von Delsol zurück.

Wie ist ein Keltisches Horoskop aufgebaut?

Ein Keltisches Horoskop gliedert ein Jahr in zwei Halbjahre. In jedem dieser Halbjahre kommen 17 Baumarten jeweils einmal – also innerhalb eines Jahres zweimal – vor.

Die 17 Bäume sind:

  • Apfelbaum
  • Nussbaum
  • Feigenbaum
  • Haselbaum
  • Hainbuche
  • Esche
  • Eberesche
  • Ahorn
  • Kiefer
  • Kastanie
  • Weide
  • Linde
  • Ulme
  • Pappel
  • Tanne
  • Zypresse
  • Zürgelbaum (häufig als Zeder bezeichnet)

Übrig bleiben Eiche, Buche, Birke und der Ölbaum, die nur einmal pro Jahr auftauchen. Den zweimal vorhandenen Bäumen widmet das Keltische Baumhoroskop jeweils zwei Zeitabschnitte von etwa zehn Tagen. Die nur einmal im Jahr vorkommenden Bäume beanspruchen dagegen lediglich einen einzigen Tag. Weiterhin wurden die einzelnen Bäume mit den charakteristischen Wesenszügen der Menschen versehen, deren Geburt in die betreffenden Zeitabschnitte fällt.

Die Bäume und ihre Bedeutung im Keltischen Horoskop

Für ein Keltisches Horoskop spielt das Geburtsdatum eine wichtige Rolle. Dieses gibt über die Charaktereigenschaften des Betreffenden Auskunft und legt zudem den Baum fest, der für die Person steht. Schaut der Interessent in ein Keltisches Horoskop unter dem zum Geburtsdatum gehörenden Baum nach, erhält er einen Ausblick darauf, welche Auswirkungen diese Eigenschaften auf verschiedene Lebensbereiche haben (können).

Den einzelnen Bäumen werden folgende Merkmale zugeordnet:

  • Ahorn = eigenwillig
  • Apfelbaum = liebevoll
  • Birke = schöpferisch
  • Buche = gestalterisch
  • Eberesche = feinfühlig
  • Eiche = robust
  • Esche = ehrgeizig
  • Feigenbaum = empfindsam
  • Hainbuche = guter Geschmack
  • Haselbaum = außergewöhnlich
  • Kastanie = redlich
  • Kiefer = wählerisches Wesen
  • Linde = zweifelnd
  • Nussbaum = leidenschaftlich
  • Ölbaum = weise
  • Pappel = ungewiss
  • Tanne = geheimnisvoll
  • Ulme = gute Gesinnung
  • Weide = melancholisch
  • Zürgelbaum = zuversichtlich
  • Zypresse = treu

Die genannten Eigenschaften sieht das Keltische Horoskop als den dominierenden Charakterzug der betreffenden Person an. Er bestimmt die Art und wie jene Person durch das Leben geht. Im Zeichen der Esche Geborene werden laut Keltisches Horoskop als ehrgeizig bezeichnet, sie arbeiten beispielsweise viel. Fast ihr gesamtes Denken dreht sich um den Beruf. Sie legen großen Fleiß, Engagement und Durchhaltevermögen an den Tag, um ihre beruflichen Ziele zu erreichen. Die berufliche Selbstverwirklichung steht im Mittelpunkt ihres Lebens. Können sie sich hier ungehindert ausleben, sind die Eschen in anderen Bereichen angenehme Partner.

Im Zeichen der Linde Geborene sind eher das Gegenteil. Sie sind wahre Tagträumer, die mit Stress und Belastung nur schlecht zurechtkommen. Eschen sind mit dem Erreichten zufrieden und stecken sich keine darüber liegenden Ziele. Dennoch sind auch sie beruflich erfolgreich, sofern sie einen Beruf wählen, in der ihre unaufdringliche und zurückhaltende Art ein Plus ist. Linden sind häufig als Pädagogen und Therapeuten tätig. Ihr ruhiges Wesen bringt andere Menschen dazu, sich ihnen zu öffnen und ihr Herz auszuschütten.

Publikumsmagnet Keltisches Baumhoroskop

Ein Keltisches Baumhoroskop ziert als Schmuck- und Erholungselement mancherorts die Landschaft. Als Baumkreise wird ein Keltisches Horoskop real greifbar. In ganz Europa sind mittlerweile Baumkreise zu finden, deren Vorbild ein Keltisches Horoskop ist. Ein Keltisches Baumhoroskop ist Erholungsort und Attraktion zugleich. Wer in Deutschland ein Keltisches Baumhoroskop besuchen möchte, hat unter anderem im schleswig-holsteinischen Gnutz, im bayerischen Stamsried und Achern-Oberachern, im baden-württembergischen Wald, in Castrop-Rauxel und in der Nähe vom nordrhein-westfälischen Jülich auf der Sophienhöhe die Gelegenheit dazu. In Österreich lässt sich ein Keltisches Horoskop in Frankenfels, Gundersdorf, Sankt Stefan ob Stainz, Weng im Gesäuse, Ampflwang, Vils, Pyhra, Kettlasbrunn, Hoheneich und bei Schloss Eberstein in Kärnten bewundern.

Horoskope und ihre Macht auf den Menschen

Ein Keltisches Horoskop erfüllt für viele Menschen eine Wahrsagefunktion. Andere nutzen es als Lebens- und in manchen Fällen sogar Entscheidungshilfe. Horoskope und – so auch ein Keltisches Horoskop – dienen der Persönlichkeitserfassung. Sie helfen dabei, den Charakter eines Menschen offenzulegen und Rückschlüsse über dessen Persönlichkeit zu ziehen. Ob ein Keltisches Horoskop für die eigene Person oder einen Dritten zu Rate gezogen wird, ist unerheblich. Bis ins 17. Jahrhundert hinein war der Glaube, dass kommende Ereignisse und die Persönlichkeit eines Menschen durch die Position und die Bewegung der einzelnen Himmelskörper bestimmt werden, weit verbreitet und sogar wissenschaftlich anerkannt. Die Astrologie war die Wissenschaft, die sich diesem Aspekt widmete. Mit dem Beginn der Aufklärung wurde sie jedoch zunehmend als Aberglaube abgetan und verlor an Bedeutung. Erst in den späten 1960er Jahren flammte das Interesse der Menschen wieder auf.

Ihren Status wie in der Vergangenheit konnte die Astrologie aber nicht mehr erreichen. In der Welt von heute mit ihren wissenschaftlichen Studien und Belegen hat es die Astrologie schwer. Trotzdem erfreuen sich Horoskope einer großen Beliebtheit. Vor allem ein Keltisches Horoskop mit seinem modernen Erscheinungsbild spricht die Menschen an.

baum © lights4u
Mystical Stonehenge © wajan
Cliffs of Moher at sunset, Co. Clare, Ireland © Patryk Kosmider
Poulnabrone portal tomb in Burren at sunrise, Ireland © Patryk Kosmider